Ausflug 1997
1997 waren wir mit unserer Remorqueur und der Dimona 3 Tage in Stralsund. Dort hat uns so gut gefallen, daß wir unbedingt nochmal länger hinwollen.
Einige unserer Mitglieder waren, ebenfalls mit unserer Dimona und der Remorquer, in England auf dem Flugplatz Rochester
Leider existieren von diesen Ausflügen keine Bilder (die Flugstrecke des Ostseefluges ist auf der Karte unten mit eingezeichnet).
Ausflug 1998
(Die Links im Text verweisen auf entsprechende Bilder von unserem Urlaub)
Mittlerweile ist es schon Tradition, dass die Mitglieder der Fliegergruppe Riedlingen e.V. mit dem Flieger einige Tage Urlaub machen. Dieses Jahr haben wir uns als Ziel die Nordsee erkoren. Inspiriert durch einen Bericht im Fliegermagazin, haben wir uns als Ziel den Flugplatz St. Michaelisdonn, nördlich von Brunsbüttel ausgesucht.
Schon die Vorbereitung ließ unsere Erwartungen steigen. Bei meinem Anruf ca. 3 Wochen vorher bei der Flugleitung in St. Michel (wie die Einheimischen sagen), wurde mir von Walter Looft wider Erwarten gesagt, dass eine Unterkunft kein Problem sei. Und das in der Hauptsaison !
Walter sagte mir, er würde alles organisieren, einschließlich des Transfers zur Unterkunft. Außerdem sagte er mir St. Michaelisdonn sei der schönste Platz nördlich der Mainlinie. Na da waren wir aber gespannt.
Ursprünglich wollten wir mit 2 Flugzeugen, der DR400 und der Super Dimona, und 5 - 6 Personen fliegen. Leider waren es aus Zeitgründen am Schluss nur 3 Mitglieder und nur unsere DR400 die sich auf den Weg gemacht haben.
Am 26.7.98 ging es dann los. Nach einem herzhaften Frühstück, dass unser Mitglied Volker Seeger organisierte, sind wir gegen 12:00 LT abgeflogen. Nach einem kurzen Tankstop auf unserem Nachbarplatz EDTM, Mengen, (bei uns gibt's leider kein AVGAS) ging es nach Höxter-Holzminden zum Tanken und Mittagessen. Von dort dann direkt nach St. Michel.
Unsere Erwartungen wurden noch weit übertroffen. Der Platz ist wunderschön gelegen und wir wurden nach der Landung sage und schreibe keine 10 Minuten später, von Walter Looft mit dem Auto zu unserer Pension gebracht. Ein Superservice, besser als auf einem großen Verkehrsflughafen.
Nachdem wir unsere Zimmerschlüssel in Empfang genommen hatten, fuhr uns Walter wieder auf den Flugplatz und teilte jedem von uns sein persönliches Fahrrad für den Urlaub zu. Es waren zwar nicht mehr die neusten Modelle, aber dafür kostenlos !!! Anschließend gab's das langersehnte Feierabendbier, ein Original Dithmarsches Beugel Boddel Beer, im Vereinsheim.
Am Montag haben wir uns einen Mietwagen (im Ort beim VW-Händler erhältlich) genommen, um die Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal zu besichtigen. Der Zufall wollte es, dass das größte Schiff, das den Kanal befahren kann, gerade in die Schleuse einfuhr. Die Norwegian Dream, ein Kreuzfahrtschiff.
Die weiteren Tage verliefen auf Grund des teilweise schlechten Wetters meisten mit viel gutem Essen und Ausflügen mit dem Auto in die nähere und weitere Umgebung von St. Michel (Friedrichskoog mit der Seehundaufzuchtstation, Heide, Kiel, Büsum...).
Leider blieb uns unser Wunsch, Helgoland mit dem Flieger zu besuchen, auf Grund des schlechten Wetters versagt. Statt dessen sind wir nach Wyck auf Föhr und Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal geflogen. Wyck kann man jedem Piloten nur empfehlen. Der Platz liegt , traumhaft gelegen, nur 2 Gehminuten vom Strand entfernt und der Flugleiter ist wirklich "gut drauf". Er wollte uns unbedingt zu einer Grillparty am FKK-Strand einladen. Leider fand diese logischerweise erst nach seinem Dienstschluss statt, womit ein Abflug von Föhr an diesem Tag nicht mehr möglich gewesen wäre. Schade. Er verabschiedete uns nach einer Tasse Kaffee mit den Worten (nachdem ich über Funk die obligatorische Rollinfo erbeten hatte): "Wenn Ihr unbedingt wieder weg wollt, dann rollt halt zur 28.
Am Samstag den 25.7.98 war das Wetter wieder einigermaßen fliegbar und wir haben den Heimweg über Dinslaken Schwarze Heide und Speyer angetreten. Ein herrlicher Flug mit dem ein Super Urlaub zu Ende ging.
Auf diesem Wege möchten wir uns nochmals herzlich beim Dithmarschen Luftsportverein und seinen Mitgliedern für die entgegengebrachte Gastfreundschaft bedanken. Ganz sicher besuchen wir Euch mal wieder und das kann sogar sehr bald sein, wir müssen ja unbedingt noch nach Helgoland ;-)
Mal schauen, wo wir nächstes Jahr hinfliegen.
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