Warum müssen Segelflugzeuge manchmal Außenlanden

Nachdem die Sonne der Motor der Segelflieger ist, wird es auch verständlich, dass bei bedecktem Himmel oder Abends, wenn unser „Motor“ nur noch mit halber Kraft oder gar nicht mehr arbeitet, keine nutzbare Thermik mehr entsteht und das Segelflugzeug seine  vorhandene Flughöhe nur noch abgleiten kann.

Manchmal verpasst der Pilot auch einfach nur den nächsten Aufwind. Befindet sich der Segelflugzeugpilot dabei auf einem Streckenflug und kann er im Gleitflug keinen Flugplatz mehr erreichen, dann sucht er sich ein geeignetes abgeerntetes Feld oder eine passende Wiese und landet dort.

Das Flugzeug ist nicht abgestürzt, sondern außengelandet und das kommt bei längeren Streckenflügen häufig vor und stellt grundsätzlich keine Gefahr dar. Das Segelflugzeug wird dann abgerüstet und mit einem speziellen Transportanhänger zum Flugplatz zurückgebracht. Moderne Segelflugzeuge sind in 15-20 Minuten abgerüstet und im Anhänger verstaut.

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