Italien 2005

Traditionsgemäß hat dieses Jahr wieder eine kleine Gruppe unserer Mitglieder einen größeren Ausflug unternommen (diesmal sogar mit mächtig viel Kultur - siehe unten).

Ursprünglich war der Ausflug mit 2 Maschinen - unserer Super Dimona und unserer DR400 - geplant. Kurzfristig hatte aber eine Crew abgesagt und so wurde nur mit 3 Mann und einer Maschine - der Remorqueur DR400 - geflogen.

Die Bilder stammen von Dieter Pfender.

01 - Altstadt von Lucca in der Toscana

02 - Altstadt von Lucca in der Toscana

03 - Über den Dächern der Altstadt von Lucca

04 . Queranflug auf den Stadtflugplatz Roma Urbe

05 - Forum Romanum in Rom. Im Hintergrund das Kolosseum

06 - Die drei Zeitreisenden

07 - Der Altar des Volkes

08 - Panoramabild vom Petersplatz in Rom

09 - Petersplatz von der Kuppel des Petersdomes

10 - Vatikanische Museen

11 - Die Erschaffung Adams von Meister Michelangelo am Deckengewölbe der sixtinischen Kapelle


(Genesis 1: 26-27) Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. (Genesis 1, 27).

In der Episode der Erschaffung des Menschen ist die Berührung zwischen den Fingern Gottes und denen Adams der kompositorische Brennpunkt, da dadurch der Lebenshauch übertragen wird. Gott ist schwebend dargestellt, wird von Engeln gestützt und ist in einen Umhang gehüllt. Er wendet sich Adam zu, der wie ein ruhender Athlet dargestellt ist. Seine Schönheit scheint die Worte des Alten Testaments zu bestätigen, wonach der Mensch als Abbild Gottes geschaffen wurde.

12 - Das Jüngste Gericht, ebenfalls in der sixtinischen Kapelle.

"Wenn wir vor dem Jüngsten Gericht stehen, geblendet von seiner Herrlichkeit und dem Schrecken, bewundern wir auf der einen Seite die glorifizierten Körper und auf der anderen die ewig Verdammten. Dann begreifen wir auch die Gesamtansicht, die ganz von einem einzigartigen Licht und einer einzigartigen künstlerischen Logik durchflutet wird: das Licht und die Logik des Glaubens, die die Kirche im Gebet verkündet: Ich glaube an einen einzigen Gott... den Schöpfer des Himmels und der Erde und aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge" (aus der Homilie des Heiligen Vaters Johannes Paul II. am 8. April 1994).

Die großartige Komposition, die Michelangelo in den Jahren zwischen 1536-1541 ausführte, konzentriert sich ganz auf die dominierende Figur Christi, der in dem Augenblick unmittelbar vor dem Urteilsspruchs des Jüngsten Gerichts festgehalten ist (Matthäus 25,31-46). Seine bedeutungsvolle und würdevolle Geste scheint gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und die Aufregung ringsum zu besänftigen: Von ihm geht gleichsam eine weite und langsame kreisende Bewegung aus, in die alle Figuren miteinbezogen werden. Ausgeschlossen davon sind nur die beiden Lünetten darüber mit Engelsgruppen, die schwebend die Leidenssymbole (links das Kreuz, die Würfel und die Dornenkrone; rechts die Geißelungssäule, die Treppe und der Stab mit dem essiggetränkten Schwamm) in ihren Händen halten. Neben Christus ist die Jungfrau Maria abgebildet, die ihren Kopf in einer resignierenden Geste wendet: Sie hat keinerlei Mittel, die Entscheidung zu beeinflussen, und sie kann nur den Ausgang des Urteils abwarten. Auch die Heiligen und die Auserwählten, die um die Figuren der Mutter und ihres Sohns gruppiert sind, erwarten gespannt das Urteil. Unter ihnen sind einige leicht zu erkennen: der hl. Petrus mit seinen beiden Schlüsseln, der hl. Lorenz mit dem Gitter, der hl. Bartholomäus mit der eigenen Haut, in dem man das Portrait Michelangelos erkennen will, die hl. Katherina von Alexandria mit dem gezahnten Rad, der kniende hl. Sebastian mit den Pfeilen in seinen Händen. Im unteren Teil erwecken in der Mitte Engel der Apokalypse mit dem Klang langer Trompeten die Toten auf; links sammeln die Auferstandenen, die zum Himmel aufsteigen, ihre Körper auf (Auferstehung des Fleisches), rechts fechten Engel und Dämonen einen Wettstreit darüber aus, wer die Verdammten in die Hölle werfen darf.

In der rechten unteren Ecke schließlich wird Charon aktiv, indem er zusammen mit Dämonen die Verdammten mit Ruderschlägen aus seinem Boot vertreibt, die vor den mit einer Schlange umwundenem Körper des Höllenrichters Minos fallen. In diesem Teil tritt der Bezug zur Hölle in der Göttlichen Komödie Dante Alighieris ganz deutlich hervor. Das Jüngste Gericht rief bei den Zeitgenossen nicht nur Zustimmung, sondern auch heftige Reaktionen hervor, wie beispielsweise die des Zeremonienmeisters Biagio da Cesena, der sagte, dass "die vielen nackten Körper, die ihre Scham zur Schau stellten, für einen so ehrwürdigen Ort wie die Papstkapelle unschicklich und eher für eine Badestube oder ein Wirtshaus geeignet seien" (G. Vasari, Le Vite). Die über Jahre hinweg andauernden Polemiken führten schließlich im Jahr 1564 zu der Entscheidung seitens des Konzils von Trient, einige der Figuren des Jüngsten Gerichts, die man für obszön hielt, zu bedecken. Der Auftrag, die sogenannten "Höschen", also abdeckende Stoffstücke zu malen, erging an Daniele da Volterra, der seither als "braghettone" (Höschenmaler) in die Geschichte einging. Bei den "Höschen" Danieles handelte es sich um die allerersten, in den folgenden Jahrhunderten sollten weitere hinzukommen.

13 - Trevi-Brunnen in Rom

14 - Überflug des intern. Flughafens von Neapel in 1000 ft GND 

15 - Westlich querab des Vesuvs

16 - Vorbei an den Ausgrabungen von Pompeji

17 - Endanflug auf Salerno südlich Neapel  

18 - Parking-Position No 2 auf Salerno

19 - Neapel von den Hängen des Vesuvs aus gesehen

20 - Nach dem Fußmarsch zum Krater des Vesuvs

21 - Am Kraterrand des Vesuvs 

22 -Pompeji. Im Hintergrund der Vesuv

23 - Pompeji

24 - Gipsabgüsse der Einwohner von Pompeji

25 - Golf von Neapel. Im Hintergrund Sorento

26 - Hafen von Capri

27 - Südküste von Capri

28 - Amalfi

29 - Endanflug auf den kleinen Privatlandestrip Avio-Lao bei Scalea (der kleine schmale grüne Streifen in Bildmitte)

30 - Avio-Lao. Kein Luxus, keine Landegebühren, aber top Service.

31- Ganze Halle angehoben, Remo rein (samt UL), Halle wieder runter, fertig!  

32 - Lantico Casale, C.da.S. Anna, ALTOMONTE (CS) im Herzen Kalabriens. Die Adresse für ruhige und erholsame Ferien. Eine neu renovierte ehemalige Olivenmühle in Mitten von Oliven-, Orangen- und Pfirsichplantagen mit sehr gutem Restaurant und 13 neu renovierten Gästezimmern im Stil des Mittelalters. Und das ganze zu Spotpreisen. Übrigens, die Hausherrin hat lange Zeit in Esslingen gelebt und spricht lupenreines schwäbisch. 

 

33 - Ausflug nach Florenz

34 - Florenz

35 - Dom in Florenz

36 - Der schiefe Turm von Pisa  

37 - Seltenheitswert. Der Po und die Poebene beim Rückflug mit Sichten von Pol zu Pol

38 - Anflug von Süden auf den Comer See

39 - Im Steigflug über dem Comer See

40 - Splügen-Pass

41 - Die Flugroute

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